Bevor Sie beginnen
Hinweis: Mehrmandantenfähige WebLogic Server-Domainpartitionen wurden in WebLogic Server 12.2.1.4.0 als veraltet eingestuft. Die zugehörigen Konsolen- und Hilfeseiten werden im nächsten Release entfernt.
Partitions-Work Manager legen die Threadverwendungs-Policy für mehrere Partitionen fest. Sie können die Konfiguration so vornehmen, dass die Anzahl der Work Manager-Threads in jeder Partition limitiert ist oder dass die Zuweisung der Threadverwendung auf Grundlage der Threadverwendungszeit für jede Partition erfolgt. Die Regulierung der relativen Threadverwendung ist wichtig, um einen angemessenen Quality of Service (QoS) sowie eine gleichmäßige Verteilung zwischen den verschiedenen Partitionen zu gewährleisten, die gemeinsam dieselbe WLS-Instanz nutzen. Ohne eine solche Regulierung könnte eine problematische Anwendung einer Partition zu viele Threadressourcen von anderen Partitionen in Anspruch nehmen und damit deren ordnungsgemäße Funktion verhindern.
In der Tabelle der Partitions-Work Manager werden die definierten Partitions-Work Manager angezeigt.
Die von Partitionen gemeinsam verwendete Kapazität für Work Manager begrenzt die Anzahl der Arbeitsanforderungen von einer Partition. Diese Begrenzung schließt Arbeitsanforderungen ein, die entweder ausgeführt werden oder in einer Queue auf einen verfügbaren Thread warten. Wird der Grenzwert überschritten, beginnt WLS bestimmte von der Partition weitergeleitete Anforderungen abzulehnen.
Der Wert wird als Prozentsatz der Kapazität des gesamten WLS-Servers ausgedrückt, der in der Option "Gemeinsame Kapazität für Work Manager" konfiguriert wurde. Diese Option drosselt die Anzahl der Anforderungen in der gesamten WLS-Serverinstanz. Für die von Partitionen gemeinsam verwendete Kapazität für Work Manager muss ein Wert zwischen 1 und 100 Prozent eingegeben werden.
Der Wert für "Fair Share" ist der gewünschte Prozentsatz der Threadverwendung der betreffenden Partition im Vergleich zur Threadverwendung aller Partitionen. Für den Wert muss eine Zahl zwischen 1 und 99 eingegeben werden. Oracle empfiehlt, dass die Summe dieses Werts für alle in einer WLS-Domain ausgeführten Partitionen insgesamt 100 ergeben soll. Eine Partition hat standardmäßig einen Fair Share-Wert von 50.
Der Wert für "Constraint für minimale Threads" garantiert, dass der Server einem Work Manager eine bestimmte Anzahl an Threads zuweist, um Deadlocks zu vermeiden. Dies kann dazu führen, dass ein Work Manager mehr Threadverwendungszeit als sein konfigurierter Fair Share-Wert und damit mehr Threadverwendungszeit erhält, als der betreffenden Partition im Vergleich zu anderen Partitionen derselben WLS-Serverinstanz zusteht.
Sie können optional für jede in der WLS-Domain konfigurierte Partition einen Grenzwert für den Constraint-Wert für minimale Threads angeben. Dadurch wird ein oberer Grenzwert für die in einer Partition konfigurierten Constraint-Werte für minimale Threads festgelegt. Wenn die Summe der konfigurierten Werte aller Constraints für minimale Threads in einer Partition diesen konfigurierten Wert übersteigt, wird eine Warnmeldung protokolliert, und WLS reduziert die Anzahl der Threads, die der Threadpool den Constraints zuweist.
Standardmäßig ist kein Constraint-Grenzwert für minimale Threads für eine Partition festgelegt.
Mit einem Constraint für maximale Threads kann verhindert werden, dass eine Partition mehr als ihren Fair Share an Threadressourcen verwendet, insbesondere in abnormalen Situationen, z.B. wenn Threads bei I/O blockiert werden und auf Antwort von einem Remote-Server warten, der nicht reagiert. Wird in einem solchen Fall ein Constraint für maximale Threads festgelegt, kann damit sichergestellt werden, dass einige Threads für Verarbeitungsanforderungen von anderen Partitionen in der WLS-Instanz zur Verfügung stehen.
Die Konfiguration des Partitions-Work Managers wird gespeichert.
Wenn Sie fertig sind